Was tun, was tun…?

Wenn man ohne Plan und Vorbereitung eine Stadt mit so vielen Möglichkeiten besucht, dann ist man ziemlich schnell an einem Punkt, wo man sich Gedanken machen muss, wie die Zeit bis zum Abflug ausgefüllt werden soll. Ohne vorab gebuchte Tickets ist das allerdings schwierig, sodass wir den gestrigen Tag mit Internetrecherche und Buchen verbracht haben. So ein Tag Pause war aber auch mal ganz gut um sich noch vom Jetlag und den ersten, doch recht langen Tagen zu erholen.

Am Dienstag haben wir uns für Central Park und Top of the Rock erntschieden.

Obwohl man hier erst einigen hundert Meter von der Stadt entfernt ist, hört man vom Strassenlärm nichts mehr und die Geschäftigkeit ist Ruhe und Vogelgezwitscher gewichen.

Das entfernte Getrommel hat uns dann aber doch noch ein paar Schritte gehen lassen. So ein Schlagzeug ist über eine weite Entfernung hörbar, und vor allem hatte der Drummer ziemliche Kondition…

Wir wollten den Sonnenuntergang vom Rockefeller Center ansehen und hatten Tickets für kurz nach sechs gebucht. So hatten wir noch 2h Zeit bis das Sonnenlicht langsam den tausenden künstlichen Lichtern gewichen ist.

So klar hatte ich den Lichtwechsel vom One World Trade Center in 2017 nicht gesehen, da die oberste der drei Plattformen keine Verglasung hat. Dieses Erlebnis ist so einmalig, da kann man das Gedränge und ununterbrochene Surren, Piepsen und Klicken direkt am Ohr verschmerzen. Irgendwann gibt auch das lichtstärkste Objektiv auf, und die Reihen lichten sich, da für Stative offenbar kein Platz ist oder diese nicht erlaubt sind…

Als wir vom Times Square Richtung Brooklyn aufgebrochen sind, war es bereits halb zwölf und wir waren durch. Leider mussten wir auch noch lange auf den J-Train warten der uns über die Brücke bringen sollte und somit waren wir erst nach eins im Bett. Die Entscheidung letztes Jahr so zentral – wenn auch mit vielen Kompromissen – in Chinatown zu wohnen, war absolut richtig gewesen. Auch wenn es theoretisch nur 30 Minuten mehr nach Brooklyn sind, machen die Umsteigezeiten und das Nadelöhr Williamsburg Bridge die Distanz gefühlt sehr viel weiter.

Gestern hatten wir dann Seetag; unsere Aida-Kreuzfahrten lassen grüßen… Wir waren beiden von den ersten Tagen total geschlaucht, und außerdem gab es einen krassen Temperaturwechsel. Mittlerweile hat es hier über 30 Grad und so haben wir den Tag in unserm lokalen Gefrierfach (Supermarkt) und unter unserem Ventilator verbracht. Wir haben jetzt Tickets und Pläne für die nächsten Tage, sodass wahrscheinlich bis nächsten Donnerstag keine Langeweile aufkommen wird…

Aber ganz ohne wollten wir gestern doch nicht schlafen gehen, und so haben wir uns in der 230 5th Rooftop Bar noch ein Bier zum Einschlafen gegönnt…

Werbeanzeigen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s